Das Lexikon der Lebensmittelzusatzstoffe Erscheinungstermin: 20. November 2017

Erhältlich im J. K. Fischer Verlag und überall im Buchhandel (€ 17,95)

 

Lebensmittelzusatzstoffe: meist unnötig und oft gefährlich

Zahlreiche Lebensmittelzusatzstoffe dienen allein dazu, Qualitätsmängel zu überdecken, und viele sind gesundheitlich bedenklich oder gar riskant. Doch das ist noch nicht alles: Völlig unklar sind nämlich die Wechselwirkungen der einzelnen Substanzen, da keine Tests existieren, die all diese Interaktionen und ihre gesundheitlichen Auswirkungen untersuchen könnten. Um jedes Restrisiko auszuschließen, wäre die einzige Konsequenz, Zusatzstoffe nach Möglichkeit komplett zu vermeiden. Der „Giftcocktail“, den die Autorin bereits ausführlich in ihren Büchern „Giftcocktail Körperpflege – der schleichende Tod aus dem Badezimmer“ und „Die Mineralwasser- und Getränke-Mafia“ erläutert habe, gilt eben leider auch hier.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich über Lebensmittelzusatzstoffe zu informieren, doch keine dieser Quellen ist aktuell, vollständig und korrekt. Auch sind diese Quellen nur im deutschsprachigen Raum bzw. in der EU nutzbar. Diese und andere Lücken will dieses Lexikon schließen.

Im ersten Teil sind die Substanzen numerisch nach E-Nummern aufgeführt und mit wichtigen Informationen versehen:

  • Wofür wird die Substanz verwendet?
  • Woraus wird sie hergestellt?
  • Wird sie auch synthetisch hergestellt?
  • Kommt Gentechnik zum Einsatz?
  • Welche Gesundheitsgefahren gibt es?
  • Kann sie Allergien auslösen?
  • Enthält sie Aluminium?
  • Ist sie vegan?
  • Ist sie für Bio-Produkte zugelassen?
  • Wird sie auch als Heilmittel verwendet?
  • Ist sie akzeptabel, nicht empfehlenswert oder gefährlich?
  • Welchen Produkten darf sie zugesetzt werden?
  • Sind dafür Höchstmengen vorgeschrieben?
  • Darf sie in Babynahrung verwendet werden?
  • Muss ein Produkt mit diesem Stoff Warnhinweise tragen?
  • Wurde ein ADI-Wert festgelegt?
  • Ist die Substanz für Hunde oder Katzen giftig?

Im zweiten Teil – nicht in der EU zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe – sind die Substanzen ebenfalls numerisch nach ihrer internationalen INS-Nummer aufgeführt und nach Gesundheitsrisiken bewertet. Im dritten Teil sind sämtliche Substanzen (E- und INS-Nummern) in Deutsch sowie in wichtigen Fremdsprachen mit ihrer offiziellen Bezeichnung und mit alternativen Trivialnamen alphabetisch aufgelistet und mit der jeweiligen E- bzw. INS-Nummer verknüpft.

Zum Lexikon gehören zwei praktische Einkaufshelfer, die alle E-Nummern in einem Ampelsystem auflisten: Grün = Akzeptabel, Gelb = Hoher Verzehr nicht empfohlen, Rot = Riskant bis gefährlich.

Die Mineralwasser- und Getränke-Mafia

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Erstauflage: 5. Februar 2016

Versandkostenfrei bestellen: J-K-Fischer Verlag (und natürlich überall im Buchhandel)

Mit ihrem Enthüllungsbuch Giftcocktail Körperpflege hat die Wissenschaftsjournalistin Marion Schimmelpfennig anhand zahlreicher Studien und monatelanger Recherche minutiös aufgezeigt, dass die meisten Inhaltsstoffe in Kosmetika nicht pflegen, sondern krank machen. Und das soll jetzt auch für Mineralwässer und Getränke gelten? Leider ja. Denn was die Mineralwasser- und Getränkeindustrie uns auftischt und ihren Produkten ganz legal beimischen darf – zum Teil, ohne es deklarieren zu müssen –, wird Ihnen den letzten Rest von Vertrauen in diese Produkte rauben. Unser Leitungswasser ist zwar längst nicht so gut, wie man Ihnen immer wieder weismachen will, doch selbst das Leitungswasser ist noch gesünder als die meisten Produkte, die Sie im Getränkemarkt finden. Und es ist eine gute Basis, um gutes Wasser herzustellen – wenn man weiß, wie. Dass Plastikflaschen hormonähnlich wirkende Substanzen abgeben können, wissen inzwischen die meisten. Aber wussten Sie auch, dass die appetitlich aussehenden Flaschen nicht selten mit Fäkal- und anderen gefährlichen Keimen verunreinigt sind? Dass Süßstoffe offenbar nicht schlank, sondern dick machen? Und dass sich die Hersteller mit billigsten Inhalten an Ihnen dumm und dämlich verdienen? Die Autorin taucht ein in den Sumpf einer ausschließlich auf Profit ausgerichteten Branche, die sich keinen Deut um die Gesundheit ihrer Kunden schert. Eine Branche, die Wasser zum neuen Öl erklärt hat und alles daransetzt, weltweit die Wasserquellen – und damit das Leben – zu kontrollieren. Die Autorin sprach nicht nur mit zahlreichen Wissenschaftlern und Experten, um ihre Behauptungen zu belegen, sondern auch mit Yasmine Motarjemi. Motarjemi war als Global Food Safety Manager einst hoch oben an der Spitze des Nestlé-Konzerns angesiedelt. Heute kämpft sie gegen den Konzern, weil Nestlé Lebensmittelsicherheit nicht ernst genug nimmt. Dadurch gelangten schon mehrfach gesundheitsgefährdende Produkte auf den Markt, die auch Leben gekostet haben. Lesen Sie dieses Buch und schützen Sie sich und Ihre Familie, denn die Lobby der Mineralwasser- und Getränkemafia ist milliardenschwer und der Gesetzgeber ihre willfährige Marionette.

Giftcocktail Körperpflege

7. Auflage

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„Körperpflegeprodukte sollen giftig sein? Das ist doch bestimmt wieder nur Panikmache!“

Glauben Sie? Dann träumen Sie ruhig weiter. Niemand kann Sie davon abhalten, sich die Zähne mit einem Umweltgift zu putzen, dem Experten nachsagen, dass es häufiger und schneller Krebs verursacht als jede andere Substanz. Oder sich die Poren in den Achseln zu verstopfen, damit die Haut nicht entgiften kann. Oder Ihrem Kind die Augenschleimhaut zu betäuben(!), damit es beim Haarewaschen nicht weint.

Dieses Buch räumt radikal mit den Mythen und Lügen der Körperpflege- und Kosmetikbranche auf. Denn belogen werden wir schon lange. Oder wussten Sie, dass die Hersteller meist nur die qualitativ minderwertigsten Zutaten – billigste Abfälle! – für ihre Produkte verwenden? Oder dass die deutsche Zahnärzteschaft bereits seit 1953 mit der Zuckerindustrie und der fluorverarbeitenden Industrie gemeinsame Sache macht? Bei diesen „Kooperationen“ geht es keineswegs darum, die Gesundheit der Menschen zu schützen, sondern darum, den Zuckerkonsum hoch zu halten und mit giftigen Industrieabfällen Geld zu machen.

Die Autorin nimmt alles unter die Lupe, was in unserem Badezimmer steht und erläutert ausführlich und leicht verständlich die zum Teil extrem gesundheitsgefährdenden und allergieauslösenden Inhaltsstoffe.

„Aber ich habe keine Allergien und komme mit meinen Produkten gut zurecht!“

Dass Sie mit Ihren Produkten „gut zurechtkommen“, heißt nicht, dass Sie gegen diese gefährlichen Inhaltsstoffe immun sind. Es heißt lediglich, dass Sie körperliche Symptome (z. B. Müdigkeit, Schlappheit, Konzentrationsprobleme, Husten oder schlecht heilende Wunden) noch nicht mit Ihren Körperpflegeprodukten in Verbindung gebracht haben, das ist alles.

„Aber die Dosis macht doch das Gift!“

Genau: Die Dosis macht das Gift! Wissen Sie dann auch, welche Dosis Sie bisher schon abbekommen haben? Welche Menge an toxischen Stoffen sich bereits in Ihrem Körper abgelagert hat?

Die Autorin vergleicht nicht nur herkömmliche Produkte, sondern auch Naturkosmetikprodukte, und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Wer glaubt, auf der sicheren Seite zu sein, weil er „Natur-“ oder „Bioprodukte“ verwendet, sieht sich auch hier böse getäuscht. Denn der Begriff „Naturkosmetik“ ist bekanntlich ebenso wenig geschützt wie der Begriff „Bio“. Die Hersteller können ihre Produkte deshalb beliebig mit billigen, gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen versehen. Und das tun sie auch, wie dieses Buch zeigt.

Fazit: Nur sehr wenige Produkte können als unbedenklich gelten, und noch weniger Produkte sind gut für den Körper. Die meisten Produkte sind regelrechte Giftschleudern und gehören damit nicht auf die Haut, sondern höchstens in den Sondermüll. Dieses Buch ist für jeden eine unentbehrliche Hilfe, der auch nur halbwegs gesund leben möchte – und nicht nur für Allergiker oder Eltern von Kindern.

Leseprobe:

 

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